Die Geschichte des Geldes
Edelmetalle und Vermögenserhalt
Seit 2008 hat sich das Anlageverhalten deutlich in Richtung Edelmetalle entwickelt. Insbesondere Großbanken und Regierungen setzen verstärkt auf Gold und Silber zum Vermögenserhalt. In der heutigen Zeit mehr denn je ein wichtiges Thema. Empfehlungen in Gold und Silber anzulegen waren von Brancheninsidern stets gute Informationsgrundlagen.
Mit 10 - 15 % des vorhandenen Vermögens sollte in Gold und Silber investiert werden.
Inzwischen wurde dies in Richtung 30 % korrigiert und als gezielte Empfehlung ausgesprochen. Sachwerte sind inflationsgeschützt, während Geldvermögen immer einem permanenten Stress ausgeliefert ist.
Am Geldwert nagt die Inflation und nimmt regelmäßig ein Stück Wert weg.

Goldige Zeiten und die Geschichte des Geldes

Warum ist Geld immer in einem Stresslevel zu Hause? Schauen wir mal kurz auf die Geschichte des Geldes:
Bevor es Geld gab, tauschten Menschen Ihre Besitzgüter direkt untereinander. Zum Beispiel Fisch gegen Brot. Der Tausch war jedoch leider oft unpraktisch, denn man musste jemanden finden, der genau das hatte, was man selbst jetzt brauchte und gleichzeitig aber auch das wollte, was man selbst im Angebot hatte.
Hier kommen Gold, Silber und Kupfer ins Spiel.
Erstes Metallgeld setzte sich durch, vor allem Gold, Silber und Kupfer, denn es war werthaltig, teilbar und einfach zu transportieren. Herrscher ließen Münzen prägen, oft mit einem Symbol oder Bild, das ihren Wert garantierte. Damit entstand das erste offizielle Geld.
Der römische Kaiser Cäsar belohnte seine Legionäre nach erfolgreichen Kriegen mit hohen Goldsummen.
Augustus führte dann die erste Geldordnung ein, die auf Gold-, Silber-, Messing- und Kupfermünzen basierte. Dieses System gilt als Grundlage für alle europäischen Geldordnungen bis in die Neuzeit.
Mitte des 17. Jahrhunderts entstand das erste Papiergeld. Es wurde aus der Not geboren, als in Schweden Kupfermünzen als Folge des 30-jährigen Krieges und der Spekulation der Bürger mit diesen Münzen knapp wurden. Schon wenige Jahre später musste die Bank, die es gedruckt hatte, in Staatshand überführt werden, weil sie mehr Papiergeld emittiert hatte, als sie Kupfermünzen angenommen hatten.
Später entwickelten sich Währungsgemeinschaften (die ersten Banken), welche Geld auf Papierstücke druckten und kleine Münzen prägten. Man nannte es auch das „Buchgeld“, da über das jeweilige persönliche Geldvermögen Buch geführt wurde. Quasi die ersten Bankkonten. Das Papiergeld wurde in Gold und Silber rückgedeckt.
Geld ist nicht natürlich entstanden, sondern wurde gesellschaftlich vereinbart, um den Handel zu erleichtern. Es ist ein soziales Konstrukt, das auf Vertrauen basiert in den Staat, die Bank oder in das System eingeführt wurde.

Stabilität in Krisen

Genau hier sehen wir auch heute, dass Papiergeld immer inflationär beeinflusst wird durch Wirtschaftskrisen, Staatskrisen, Kriege, Währungsreformen und Pandemien, während Gold und Silber immer an Stärke gewinnen und Stabilität behalten. Es ist physisch vorhanden, während Geld heute eine digitale Zahl im Computer und manchmal auch schwieriger zu beschaffen ist. Oder Geldautomaten mit Geldabhebungen limitiert werden können.
Gold und Silber besitzen wir physisch in eigener Hand und bestimmen selbst die Verfügungsgewalt.
Das bedeutet, Werterhalt und Wertsicherheit des eigenen Vermögens. Man muss es so betrachten, Geld ist nur ein bedrucktes Stück Papier. Und nicht wir haben die Macht darüber, sondern andere.
Setzen Sie auf Werte, die Ihre eigenen sind.